14 Thesen

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These 14: Digitalisierung und Nachfrage

„Die Digitalisierung trägt zum Ausgleich der Energienachfrage mit einer dezentralen und schwankenden Energieerzeugung bei.“

Digitale Steuerungstechnologien ermöglichen den automatisierten Ausgleich von Energieverbrauch und dezentraler, fluktuierender Energieerzeugung. Um die Energie- und Kosteneffizienz des Gesamtsystems bei gleichzeitiger Wahrung von Versorgungs- und Datensicherheit zu gewährleisten, müssen für die Schnittstellen zwischen Anwendungsbereichen (etwa Smart Home, Betankung in der E-Mobilität oder intelligente Integration von Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen) funktionierende Standards geschaffen werden.


Kommentare

    • 1.
    • von ohne Name 149
    • 12.08.2016 16:00

    Smart metering pro Ortsteil reicht völlig

    Statt in jedem Haus ein Smart-Meter einzubauen würde es auch völlig reichen, den Energiebedarf ortsteilbezogen zu messen. Auf einen Schlag wird das Konzept billiger, einfacher und frei von Datenschutzproblemen...

    • 2.
    • von ohne Name 150
    • 12.08.2016 16:40

    Der transparente Kunde ist gefordert?

    Klar alles verknüpfen, mit Zugang zu den richtigen Datenpunkten kann ich jederzeit feststellen wieviele Personen wann und wie lange außer Haus sind, also ist Teamwork gefordert: Hacker und Mitternachtsschlosser brechen als Team ein, einer virtuell der Andere holt das Diebesgut aus der jetzt offenen und unüberwachten Hütte?

    • 3.
    • von ohne Name 160
    • 12.08.2016 16:49

    Nicht ohne entsprechende Maßnahmen!

    Eine digitale Verbrauchsmessung und Verbrauchersteuerung mag zwar eine Chance sein, das Stromnetz besser auszulasten, allerdings stehen dem Gefahren entgegen, die nicht zu vernachlässigen sind. Über Verbrauchsprofile sind Einblicke in die Privatsphäre möglich, ggf. können über Profiling Anwesenheitsvoraussagen etc. getroffen werden ohne dass der [...] Mehr

    • 4.
    • von Kai Hofmann
    • 12.08.2016 16:59

    Digitalisierung hilft nur Lokal!

    Die Digitalisierung ausserhalb von Verbraucheinheiten (Haus) bringt gar nichts, weil sie ja nur etwas meldet, was über den Verbrauch eh schon millisekunden früher bekannt ist! Bisher habe ich für mich selbst genau zwei Anwendungsfälle gefunden, die eine lokale (Hausinterne) digitalisierung rechtfertigen: 1. Die Filterpumpe meines Pools läuft nur, [...] Mehr

    • 6.
    • von ohne Name 169
    • 12.08.2016 21:30

    Smart Meter

    Es ist doch ein Trugschluss digitaler Heilsbringer das ein Smart Meter den Energieverbrauch eines normalen Haushaltes positiv beeinflussen würde. Ich finde das sieht man am Beispiel des PKWs mit dem Bordcomputer (den nahezu jedes Fahrzeug hat): Hier kann jeder unmittelbar den Zusammenhang von Fahrverhalten und Energieverbrauch (in Form von Benzin [...] Mehr

    • 7.
    • von ohne Name 168
    • 12.08.2016 22:50

    Bei den Standards muss es sich um offenen Standards handeln.

    Um den Markt innovativ und offen zu halten (keine Monopolbildung), müssen offenen Standards geschaffen werden. Sicherheit und Schutz der Privatsphäre haben dabei immer oberste Priorität.

    • 8.
    • von ohne Name 170
    • 13.08.2016 02:33

    Wichtig ist hier das Thema "Offen"

    Derzeit werden die von Firmen gegründeten Standards hinter verschlossenen Türen verhandelt mit dem Ziel das meiste für die eigene Firma zu erreichen. Dabei werden Eigene Patente entsprechend gerne berücksichtigt, die Gebühren für alle Firmen gleich gehalten, das dann ein kleiner Hersteller hier horrende Gebühren zahlen muss, ein Global Player aber [...] Mehr

    • 9.
    • von Stefan Bertels (Dipl-Inform.)
    • 13.08.2016 09:42

    Aussage fast richtig, Interpretation falsch

    Die These als solche ist richtig. Allerdings wird Digitalisierung hier als "zentrale Datenerfassung beim Netzbetreiber" gesehen. Das ist m.E. der vollkommen falsche Schwerpunkt. Die "Smart Homes" gibt es schon seit Jahren -- inkl. sämtlicher Energie-Steuer-Möglichkeiten. Ich wohne in einem. Die Stromzähler sind schon seit Jahren digital [...] Mehr

    • 10.
    • von ohne Name 178
    • 13.08.2016 10:31

    SmartMeter für Kleinverbraucher sind Geldverschwendung

    Die Zwangs-Einführung von SmartMetern für kleine Stromverbraucher (weniger als z.B. 5000 kWh) und kleine Energieerzeuger (kleiner als 20kWp) ist sinnlose Geldverschwendung. Mit diesen Daten ist für das Stromnetz bzw. für die Energiewende überhaupt nichts gewonnen, da die Daten erstens keine Rolle spielen (da sich das statistisch im Ortsnetz eh [...] Mehr

    • 11.
    • von ohne Name 182
    • 13.08.2016 13:50

    Ineffizientes Lobbygelaber

    Allein die Verwendung mehrerer unscharfer Buzzwords sowie verschwurbelte und interpretationsoffene Satzkonstrukte in den Fragestellungen lassen die Verstrickung von lobbygesteuerten Experten vermuten, die hier bereits Industrieinteressen in die zu schaffenden Gesetzesrahmen integrieren wollen. Bei einem so wichtigen und jeden Bürger betreffenden [...] Mehr



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