14 Thesen

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These 11: Dekarbonisierung und Sektoren

„Jeder Sektor leistet einen angemessenen Beitrag zu den Kosten der Dekarbonisierung.“

Aus Gründen der Verteilungsgerechtigkeit ist es wichtig, dass alle Sektoren einen fairen Beitrag zu den Kosten der Dekarbonisierung leisten. Wird Strom in den Sektoren Privathaushalte, GHD, Industrie und Mobilität eingesetzt, müssen diese Sektoren einen angemessenen Teil der Kosten tragen, die zur Umstellung der Stromerzeugung von fossilen auf erneuerbare Quellen notwendig sind.


Kommentare

    • 1.
    • von nbdsUnternehmen
    • 12.08.2016 15:16

    Differenzierung ist gefragt

    Wenn ein Sektor bereits seinen eigenen Strom aus erneuerbaren Quellen gewinnt und selbst einsetzt, erfolgt automatisch eine Entlastung durch nicht mehr benötigten fossilen Strom. Eine Kostentragung wäre in diesem Fall nicht zu rechtfertigen. Hier muss auf jeden Fall unterschieden werden zu Sektoren, die fossiblen Strom verbrauchen und sich [...] Mehr

    • 2.
    • von Kai Hofmann
    • 12.08.2016 16:49

    Beiträge auf Sachmittel beschränken!

    Natürlich sollte jeder einen Beitrag leisten, aber dieser sollte auf Sachkosten beschränkt werden, den ein Haushalt oder eine Firma die ihren Strom direkt selbst erzeugt istr 1 Mio. mal mehr wert als eine Firma die 0€ für Strom zahlt und nichts beiträgt!

    • 3.
    • von ohne Name 159
    • 12.08.2016 16:49

    Ausnahmen für die Industrie abschaffen oder sanften Druck ausüben

    Ich verstehe durchaus, warum energieintensive Unternehmen von der "Ökosteuer" ausgenommen wurden (wobei mittlerweile so ziemlich jeder unternehmerische Sektor da reinrutscht und die Ausnahme oft zur Regel "verkommen" ist). Intelligenter wäre es hier m.E. statt Ausnahmen von der Steuer Anreize zu schaffen. Kaufe ich meinen Strom aus Atomkraft oder [...] Mehr

    • 4.
    • von ohne Name 161
    • 12.08.2016 17:16

    These 11

    Wenn die fossile Energie um ein vielfaches verteuert wird, wird jeder versuchen seinen Energiebedarf aus anderen Energiequellen zu decken und damit würde jeder den Beitrag dazu leisten, der seinem Energiebedarf angemessen ist.

    • 5.
    • von ohne Name 170
    • 13.08.2016 01:52

    Großverbraucher dahin wo Strom im Überfluß verfügbar

    Langfristig müssen die Großenergieverbraucher dahin vor der Strom preiswert zu Verfügung ist. Das Datencenter mit an die Nordsee, das Aluwerk muss mit norwegischem Strom versorgt werden, usw.

     

    In jedem Fall ist dies wichtig, das dies bei Neuansiedlugen so gemacht wird um hier nicht ewig Subventionen zu zahlen zu müssen.

    • 6.
    • von ohne Name 188
    • 13.08.2016 15:03

    Verständnisproblem

    Wer also Ökostrom bezieht, soll mit Kosten belastet werden, wer sich weigert Ökostrom zu verwendeten (z.B. das Unternehmen, dass lieber sein eigenes konventionelles Kraftwerk auf dem Werksgelände betreibt) soll sich nicht beteiligen müssen?

     

    Wieso?

    • 7.
    • von ohne Name 198
    • 14.08.2016 13:34

    Wenn der Preis für Energie stimmt, ...

    dann leistet jeder seinen Beitrag und die Diskussion über Verteilungsgerechtigkeit erübrigt sich. Das Erbringen der Beiträge ist hinsichtlich Menge und Zeitpunkt höchst individuell und haängt von der technischen und wirtschaftlichen Lebensdauer der eingesetzten Geräte ab. Wer legt die Basis für die Verteilungsgerechtigkeit fest? Wer bereits seinen [...] Mehr

    • 8.
    • von ohne Name 199
    • 14.08.2016 16:27

    Kosten

    Fangen wir doch mit den einfachen Dingen an : Wer viel Strom verbraucht, zahlt viel. Als Resultat werden wir feststellen, dass die Energiewende gar nicht so teuer ist wie sie immer dargestellt wird. Leider ist unsere heutige Energieversorgung ein undurchsichtiges und unverständliches System, von dem vor allem Spekulanten und die Industrie [...] Mehr

    • 9.
    • von Michael
    • 14.08.2016 19:48

    Ja, aber:

    Der Löwenanteil des Primärenergiebedarfs stammt nicht von Autos sondern Heizung/Warmwasser!

    Also, warum wird da nicht mal "richtig" angegriffen: alte Öl/Gasthermen wo Wärmepumpen möglich sind, Dämmung der ganzen Bruchbuden in DE, ...

    • 10.
    • von Christoph MüllerUnternehmen
    • 14.08.2016 21:43

    Wir müssen weg von künstlichen Marktbeeinflussungen

    Irgendwie hat sich der Gedanke festgesetzt, dass für alles, was nicht richtig läuft, irgendwelche Sonderzahlungen fällig wären. Das führt am Ende zu einem völlig intransparenten Gesamtsystem, das kaum noch jemand durchschauen kann. Wenn im Markt etwas nicht richtig läuft, dann wären erst mal die Marktmechanismen genauer unter die Lupe zu nehmen. [...] Mehr


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